Für Scoventa hat der Journalist ein Buch über diese Region geschrieben, das im August 2010 erschienen ist: “DER NEUE NORDEN – Die Arktis und der Traum vom Aufbruch” ist eine spannende geopolitische Reise durch die europäischen Arktis-Anrainerstaaten, wo seit den 70er Jahren gewaltige Rohstoffreserven vermutet werden, deren Erschließung den Norden endlich zu einer Schlüsselregion machen könnte.
„Der Norden Europas hat mich nicht losgelassen, seit ich als Jugendlicher bei einer norwegischen Familie am Polarkreis landete – und das, obwohl ich ursprünglich von Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, geträumt hatte. Vielleicht war das ja ein Zeichen.”
Während das Eis schmilzt, beschwören die Menschen, die hier leben, ein Zukunftsland, in dem alles möglich ist – selbst das Nebeneinander von Natur und Industrie, das Überleben alter Traditionen und die Nachbarschaft mit Russland. Und sie sind bereit, endlich ihren Aufbruch erleben zu dürfen.
Das Buch wurde unter anderem vom Börsenblatt des deutschen Buchhandels, der Zeit, der FAZ, von LT Manager, Managementbuch.de, Nordis Magazin, den Stuttgarter Nachrichten sowie im Hörfunk auf Radio Detektor.FM und SWR2 sehr positiv rezensiert.
Das DLR Magazin (Juni 2011) schreibt : “(…) In seinem Buch (…) schafft Hannemann den Spagat zwischen der Vermittlung vieler Fakten und der fast schon poetischen Beschreibung seiner Reise. (…)”
Weitere Rezensionen finden Sie auf der Homepage des Autors.
Matthias Hannemann, Jahrgang 1975, studierte Geschichte, Skandinavistik und Rechtswissenschaft in Bonn und Oslo und forschte auch später immer wieder monatelang in norwegischen und schwedischen Archiven. Heute, als Journalist und Historiker, zieht es ihn erst recht regelmäßig in die skandinavischen Länder, weil ihn der Mythos vom Norden fasziniert, der seit Jahrhunderten alle Begegnungen mit Nordeuropa bestimmt.
Zu seiner Arbeit als Journalist zählen feuilletonistische Beiträge ebenso wie klassische Reportagen und Hintergrundstories aus der Welt der Wirtschaft und Politik. Seine Artikel finden sich in den letzten Jahren vor allem im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie auf den Seiten des Wirtschaftsmagazins “Brand Eins”, so zum Beispiel über Skandinavien in „Scheint ein postmoderner Betrieb zu sein“ (FAZ, 08/06), ”Zurück in die Zukunft (Brand Eins, 07/07) oder “Eiskaltes Kalkül” (Brand Eins, 01/08). Viele der „Brand Eins“-Reportagen sind auch als Hörbuch erhältlich.
2006 war Matthias Hannemann Nordeuropa-Stipendiat des renommierten Internationalen Journalistenprogramms IJP. 2007 wurde er für die kritische Reportage “Diskriminiert” mit dem Medienpreis der Initiative Finanzstandort Deutschland ausgezeichnet.
Als Historiker, der sich mit kultur- und außenpolitischen Problemen des 20. Jahrhunderts beschäftigt, hat er zahlreiche wissenschaftliche Artikel veröffentlicht, darunter „Kalter Kulturkrieg in Norwegen? Zum Wirken des „Kongress für kulturelle Freiheit“ in Skandinavien“ (Nordeuropa-Forum. Zeitschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur, 02/99). Mit Daniel Roth und Sven Radowitz gab er den Aufsatzband „Im Spannungsfeld. Affinitäten, Abgrenzungen und Arrangements in den deutsch-schwedischen Beziehungen des Zwanzigsten Jahrhunderts“ (Greifswald, 2008) heraus. Im Auftrag der „Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ hat Matthias Hannemann gemeinsam mit Dietmar Preißler den historischen Reiseführer „Bonn. Orte der Demokratie” (Berlin, 2009) geschrieben.
Der Autor lebt mit Frau und Kind in Bonn.
ISBN-13: 9783942073028
Erscheinungstermin: August 2010
€ 19,90 (D)