Matthias Hannemann

Matthias Hannemann

Der Journalist Matthias Hannemann hat für Scoventa ein Buch über die Region geschrieben, die ihn fasziniert wie keine andere. “DER NEUE NORDEN – Die Arktis und der Traum vom Aufbruch” erzählt von einer kargen Landschaft im Norden Europas, die sich durch den Klimawandel und die verzweifelte Suche nach unerschlossenen Rohstoffen rapide wandelt.

Bei seinen Reisen kam der Autor aus dem Staunen nicht heraus: Überall zwischen Grönland, Nordkap und russischer Grenze stieß er auf Männer und Frauen, die so fest an die Zukunft glauben wie einst die Siedler Amerikas. Sie bauen Fabriken im Meer, planen Eisenbahnen und Häfen, hoffen auf Touristen, gewaltige Fischvorkommen und sogar auf die Erschließung des Weltalls. Während das Eis im Norden schmilzt, beschwören sie als Arktis-Anrainer den Aufbruch in ein Zukunftsland, in dem alles möglich ist – sogar das Nebeneinander von Natur, alten Traditionen und industriellem Fortschritt.

“Hannemann hat ein Wirtschaftsbuch geschrieben – aber eines der anderen Art”, schrieb “Die Zeit” über den “Neuen Norden”. Auch sonst ist die Presse von den Reportagen aus der Arktis begeistert. Das Buch wurde unter anderem vom Börsenblatt des deutschen Buchhandels, der Zeit, der FAZ, von LT Manager, Managementbuch.de, Nordis Magazin, den Stuttgarter Nachrichten sowie im Hörfunk auf Radio Detektor.FM und SWR2 empfohlen. “In seinem Buch (…) schafft Hannemann den Spagat zwischen der Vermittlung vieler Fakten und der fast schon poetischen Beschreibung seiner Reise”, schreibt das “DLR Magazin” begeistert, und die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” lobt unter der Überschrift “Die Region der Zukunft”: Jeder Mensch hat eine Landschaft, in der er sich zu Hause fühlt, weil sie ihm etwas über seine innere Landschaft verrät. Matthias Hannemanns Landschaft ist der Norden. Und genau darin besteht der Trick dieses Buchs, denn wie fern einem diese Gegend auch sein mag, man entkommt ihrer Faszination beim Lesen keinen Augenblick lang.”

Das ist mit “Hannemanns Landschaft” dabei gut beobachtet. Matthias Hannemann, Jahrgang 1975, gelangte erstmals in den neunziger Jahren in den Norden Norwegens – mit einem Schüleraustauschprogramm, das ihn eigentlich in die USA hätte führen sollen. Später studierte er Geschichte, Skandinavistik und Rechtswissenschaft in Bonn und Oslo, und aus langen Recherchen in norwegischen und schwedischen Archiven entstand eine Doktorarbeit zu den deutsch-skandinavischen Beziehungen. Erst recht als Journalist zieht es ihn regelmäßig in die skandinavischen Länder.

Er schreibt seit Jahren vor allem für das Wirtschaftsmagazin Brand Eins und das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

2006 war Matthias Hannemann Nordeuropa-Stipendiat des renommierten Internationalen Journalistenprogramms IJP. 2007 wurde er mit dem IFD-Medienpreis ausgezeichnet, 2009 zählte er zu den Nominierten des Theodor-Wolff-Preises. Im Auftrag der „Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ hat Matthias Hannemann gemeinsam mit Dietmar Preißler den historischen Reiseführer „Bonn. Orte der Demokratie” (Berlin, 2009) geschrieben. Auch dieses Buch erzählt von einem “Traum vom Aufbruch”, sagt er gelegentlich.

Der Autor lebt mit Frau und zwei Kindern in Bonn.



Im Scoventa Verlag erschienen:

Hannemann Norden
Der Autor machte sich auf den Weg in die Arktis – und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus: Überall zwischen Grönland, Nordkap und russischer Grenze fand er Männer und Frauen, die so fest an die Zukunft glauben wie einst die Siedler Amerikas.